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Hier erfährst Du ganz einfach WAS und WIE die Aquaristik funktioniert und worauf Du achten muss...

Allgemein Aquaristik..!

Was ist Aquaristik?

Aquaristik beschreibt die Haltung und Pflege von Wasserlebewesen wie Garnelen, Fischen, Schnecken oder Pflanzen in einem künstlichen Wassersystem, also einem Aquarium. Ziel kann Zucht, Beobachtung, Pflege oder Gestaltung eines natürlichen Biotops sein.

Worin unterscheiden sich Süßwasser- und Meerwasseraquarien?

Süßwasser → einfache Technik, günstig, ideal für Garnelen & Pflanzen

Meerwasser → komplexere Technik, höhere Kosten, oft Korallen & salzliebende Tiere

Für Einsteiger ist Süßwasser die deutlich bessere Wahl.

Welche Arten von Aquarien gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Aquarien, die sich je nach Ziel, Erfahrung und Besatz unterscheiden. Nano-Aquarien haben ein Volumen von etwa 10 bis 40 Litern und eignen sich besonders gut für Zwerggarnelen und kleinere Schneckenarten. Sie sind sowohl für Anfänger als auch für Züchter attraktiv, da sie wenig Platz benötigen und übersichtlich bleiben.

Ein Gesellschaftsbecken ist darauf ausgelegt, verschiedene Tierarten gemeinsam zu halten. Diese Form setzt jedoch ein gutes Verständnis für Wasserwerte, Verträglichkeit und Besatzplanung voraus und ist daher eher für fortgeschrittene Aquarianer geeignet.

Ein Zuchtbecken ist meist sehr funktionell aufgebaut, häufig mit wenig Dekoration und klaren Strukturen, damit sich Tiere leicht trennen, beobachten und selektieren lassen. Diese Art von Aquarium wird vor allem von Züchtern genutzt.

Beim Aquascape steht die Gestaltung im Mittelpunkt. Durch kräftige Beleuchtung, gezielte Bepflanzung und auffällige Wurzeln oder Steine entstehen kunstvolle Unterwasserlandschaften. Diese Variante richtet sich hauptsächlich an Hobby-Designer und stilbewusste Aquarianer, die Wert auf Ästhetik legen.

Ein Biotopbecken versucht, einen natürlichen Lebensraum möglichst genau nachzubilden – inklusive Wasserwerte, Pflanzen, Bodengrund und passenden Tierarten. Diese Nachbildung echter Habitate erfordert viel Fachwissen und Erfahrung und ist deshalb eher für Experten geeignet.

Welche Tiere eignen sich besonders für Anfänger?

Neocaridina-Garnelen (z. B. Red Fire)

Posthornschnecken, Blasenschnecken

Einfach zu haltende Salmler & Bärblinge (nur wenn Fische gewünscht sind)

Was ist bei der Größe des Aquariums wichtig?

Je größer das Aquarium, desto stabiler die Wasserwerte.

Empfehlung für Einsteiger: mindestens 30–60 Liter.

Muss ein Aquarium einlaufen? Warum?

Ja! In den ersten 4–6 Wochen entsteht im Filter ein Bakterienkolonie, die giftiges Ammonium/Ammoniak und Nitrit zu ungiftigem Nitrat abbaut. Ohne diese Bakterien sterben Tiere schnell.

Welche Bakterien sind wichtig?

Nitrosomonas → wandelt Ammonium in Nitrit um

Nitrobacter → wandelt Nitrit in Nitrat um (ungefährlicher)

Diese Bakterien siedeln vor allem im Filtermaterial.

Welche Beleuchtung braucht ein Aquarium und wie lange soll das Licht an sein?

Es gibt viele Aquarium Beleuchtungen und es ist trotzdem einfach sich für eine zu entscheiden. Mittlerweile gibt es nur noch LED Beleuchtungen aber entscheidend ist, ob die Beleuchtung für den normalen betrieb (Einfarbige Beleuchtung) ist oder speziell für Pflanzen (Mehrfarbig - Spektrum Beleuchtung)

8–10 Stunden täglich!

Licht beeinflusst Pflanzenwachstum & Algen. Mehreres ein und ausschalten am Tag (Nur wenn man zuhause ist) ist dringend abzuraten, da die Photosynthese der Pflanze am Tag mehrfach angeregt wird und somit die natürliche Photosynthese nicht gegeben wird. Die Pflanze ist schneller erschöpft und gehen dadurch ein.

Schwaches Licht → einfache Pflanzen

Starkes Licht → schnelleres Wachstum, aber mehr Algengefahr

Welche Rolle spielen Pflanzen?

Produzieren Sauerstoff

Bauen Nitrat ab

Bieten Verstecke & Biofilm für Garnelen

Stabilisieren das biologische Gleichgewicht

Für Einsteiger: Anubias, Javafarn, Moos, Wasserpest.

Braucht man CO₂?

Nicht zwingend!

CO₂ ist vor allem für stark bepflanzte Aquascapes wichtig. Für Garnelenbecken reicht meist normale Beleuchtung + Flüssigdünger ohne Kupfer Anteil oder unser Huminstoff der wie ein Dünger funktioniert.

Wie viele Tiere sollte man im Aquarium einsetzen?

Beispiel 30L Garnelenbecken:

20–40 Zwerggarnelen je nach Struktur & Filterung.

Nie zu schnell zu viele Tiere einsetzen → Gefahr Nitritpeak.

WASSERWERTE & CHEMIE

Warum sind Wasserwerte im Aquarium so wichtig?

Wasserwerte bestimmen, ob Tiere und Pflanzen gesund leben können. Schon kleine Schwankungen können Stress, Krankheitsanfälligkeit oder plötzliche Todesfälle verursachen. Besonders Garnelen reagieren sensibel auf Nitrit, Schwermetalle, Temperatur und pH-Schwankungen.

Was bedeuten GH und KH?

GH (Gesamthärte): beschreibt die Menge gelöster Mineralien wie Calcium & Magnesium. Wichtig für Häutung, Wachstum und Muschelschnecken.

KH (Karbonathärte): Puffersystem, das den pH-Wert stabil hält und vor Säuresturz schützt.

Kurz gesagt:

GH → Mineralversorgung

KH → pH-Stabilität

Was bedeutet der pH-Wert und welcher ist ideal?

Der pH-Wert misst, wie sauer oder basisch das Wasser ist.

pH 6,0–7,0 leicht sauer → ideal für viele Garnelen & Pflanzen

pH 7,0–8,0 neutral bis leicht alkalisch → für die meisten Schnecken gut

Viele Neocaridina halten pH 6,5–7,8 problemlos aus, während Caridina eher niedrigeres und mineralarmes Wasser benötigen.

Was ist Nitrat (NO₃) und ist es gefährlich?

Nitrat ist das Endprodukt des biologischen Abbaus und deutlich weniger schädlich, aber in hohen Mengen belastend.

Unter 20 mg/l ideal für Wirbellose

Über 50 mg/l → Algen & Stress

Pflanzen helfen, Nitrat zu verbrauchen.

Was ist Ammonium / Ammoniak (NH₄ / NH₃)?

Beides entsteht durch Futterreste, Kot und abgestorbenes Material.

NH₃ (Ammoniak) → stark giftig

NH₄ (Ammonium) → weniger giftig, entsteht bei niedrigem pH

Je höher Temperatur & pH, desto mehr giftiges Ammoniak entsteht → gefährlich in schlecht gepflegten Becken.

Wozu misst man den Leitwert?

Der Leitwert zeigt die Gesamtmenge gelöster Mineralien im Wasser und wird in µS (Microsimens) gemessen. Besonders für Garnelenzucht wichtig.

Bei Neocaridina 250–450 µS

Bei Caridina 150–250 µS

Welche Temperatur ist optimal?

Garnelen: 18–24°C

Pflanzenbecken: 20–26°C

Zu warm (>28°C) → Sauerstoffmangel & Stress

Tipp: Im Sommer lieber ohne Heizer laufen lassen.

Wie wichtig ist Sauerstoff im Aquarium?

Sehr wichtig, vor allem für Garnelen. Sauerstoff wird verbraucht durch:

Bakterien

Tiere

Pflanzen (nachts)

Belüftung und Filterströmung erhöhen den O₂-Gehalt. Dein luftbetriebener Filter ist dafür ideal.

Welche Wasseraufbereiter braucht man?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Wasser für die Aquaristik aufzubereiten. Wir setzen dabei auf eine besonders zuverlässige Methode: Zunächst verwenden wir eine Osmoseanlage, um das Leitungswasser nahezu vollständig zu entmineralisieren und gleichzeitig Keime sowie Schadstoffe zu entfernen. Anschließend wird das reine Osmosewasser mit einem speziellen Aufhärtesalz exakt auf die gewünschten Wasserwerte eingestellt. Ergänzend fügen wir Huminstoffe hinzu, die das Wasser nicht nur naturnaher gestalten, sondern auch besonders artgerecht und schonend für Fische, Garnelen und andere Wirbellose machen.

Wie oft sollte man Wasser testen?

In den ersten 6 Wochen: 2–3× pro Woche

Stabile Becken: 1× pro Monat

Bei Problemen: sofort testen

Welche Tests sollte jeder Aquarianer besitzen?

Nitrit (NO₂)

Nitrat (NO₃)

GH, KH, pH

Temperatur

Optional: Leitwert durch TDS Messgerät & Ammonium

FILTER & TECHNIK

Warum braucht ein Aquarium überhaupt einen Filter?

Ein Filter sorgt dafür, dass das Wasser biologisch stabil bleibt. Er entfernt nicht nur grobe Schmutzpartikel, sondern bietet auch Lebensraum für nützliche Bakterien, die giftige Stoffe wie Ammonium und Nitrit abbauen. Ohne funktionierenden Filter kippt das Aquarium schnell, und Tiere können sterben.

Wie funktioniert ein biologischer Filter?

Im Filtermaterial siedeln sich Bakterien an. Diese bauen Schadstoffe nach folgendem Kreislauf ab:

1. Abfall → Ammonium/Ammoniak

2. Ammonium → Nitrit (Nitrosomonas-Bakterien)

3. Nitrit → Nitrat (Nitrobacter-Bakterien)

Nitrat ist für Tiere deutlich weniger schädlich und kann durch Pflanzen und Wasserwechsel entfernt werden.

Welche Filterarten gibt es?

Luftheberfilter / Schwammfilter

Sehr schonend, ideal für Garnelen und Jungtiere

Geringe Kosten, einfache Reinigung

Sauerstoffeintrag sehr hoch

→ Perfekt fürs Süßwasser, Zucht & Wirbellose

Beispiel: Unser AquaFlow Bio Luftheber Filter

HMF (Hamburger Mattenfilter)

Große Filterfläche, stabil, extrem wartungsarm

Ideal für Zuchtanlagen

Außenfilter

Hohe Durchflussleistung

Gut für größere Becken und Fische

Pflegeintensiver, kann Jungtiere einsaugen

Innenfilter

Kompakt, günstig, oft Standardlösung

Für Garnelen nur mit Schwammvorfilter geeignet

Was macht luftbetriebene Filter so besonders?

Durch aufsteigende Luftblasen entsteht ein Sog, der Wasser durch Filtermaterial zieht. Dabei werden gleichzeitig Schmutz entfernt und Sauerstoff eingetragen. Sie sind:

Energiesparend

Sicher für Jungtiere

Sehr leise

Ideal für Biofilterung

Unser Filter AquaFlow Bio Luftheber Filter fällt genau in diese Kategorie und kombiniert strömungsoptimierte Luftführung mit selbstreinigenden Düsen — perfekt für Wirbellosenbecken.

Woraus besteht ein guter Filteraufbau?

Ein sinnvoll aufgebautes Filtersystem besteht in der Regel aus mehreren Schichten, die gemeinsam für mechanische und biologische Reinigung sorgen. Zunächst dient ein Schwamm oder Vorfilter dazu, grobe Partikel aus dem Wasser zu entfernen und gleichzeitig zu verhindern, dass Jungtiere eingesaugt werden. Dahinter folgt ein biologisches Filtermedium wie Keramikröhrchen oder Sinterglas, das eine große Oberfläche für nützliche Bakterien bietet, welche Schadstoffe abbauen. Eine abschließende Schicht aus feiner Filtermatte oder Filterwatte kann dazu beitragen, letzte Schmutzpartikel zurückzuhalten und das Wasser sichtbar zu klären. Nicht jeder Filter benötigt alle diese Stufen - bei luftbetriebenen Systemen genügt häufig bereits ein Schwamm in Kombination mit einer biologischen Filterfläche, da sie von Natur aus besonders schonend und effizient arbeiten.

Wie oft muss ein Filter gereinigt werden?

So selten wie möglich!

Reinigung nur, wenn der Durchfluss nachlässt oder der Filter stark verschmutzt ist.

Wichtig: Filtermaterial immer im alten Aquariumwasser auswaschen, nicht unter Leitungswasser → sonst sterben Bakterien ab.

Welche Rolle spielt Strömung im Aquarium?

Strömung verteilt Sauerstoff und Nährstoffe, verhindert tote Zonen und unterstützt die Filterleistung. Garnelen mögen moderate, nicht zu starke Strömung — Pflanzenbecken meist etwas mehr, Stillwasserarten wie Betta eher weniger.

Warum ist Sauerstoff so wichtig?

- Tiere brauchen ihn zum Atmen

- Bakterien brauchen ihn zur Schadstoffverwertung

- Bei Hitze sinkt der Sauerstoffgehalt → Stress & Todesfälle

Mehr Sauerstoff erhält man durch:

- Luftheber / Belüftung

- Oberflächenbewegung

- Pflanzen (tagsüber)

Welche Technik kann sonst noch wichtig sein?

Ein Aquarium benötigt je nach Besatz und Zielsetzung verschiedene technische Geräte. Ein Heizer sorgt besonders im Winter für eine konstante Wassertemperatur, während ein Thermometer hilft, Überhitzung oder Temperaturschwankungen frühzeitig zu erkennen. Die Beleuchtung ist entscheidend für gesundes Pflanzenwachstum und schafft einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Für besonders anspruchsvolle und dicht bepflanzte Aquarien kann zusätzlich eine CO₂-Anlage notwendig sein, um das Pflanzenwachstum zu unterstützen und Nährstoffmangel auszugleichen. Eine Luftpumpe wird vor allem verwendet, um luftbetriebene Schwamm- oder Luftheberfilter zu betreiben und gleichzeitig Sauerstoff ins Wasser einzutragen. Viele Garnelenbecken kommen jedoch ganz ohne Heizer aus, da Temperaturen zwischen 18 und 24°C für die meisten Arten bereits optimal sind.

Braucht jedes Aquarium CO₂?

Nein. Für Zucht- und Garnelenbecken ist CO₂ meistens nicht nötig.

Für Aquascapes mit starkem Pflanzenwuchs jedoch empfehlenswert, da Pflanzen sonst schlechter wachsen und Algen entstehen können.

Wie wähle ich den passenden Filter aus?

Für Garnelen & Zucht:

→ Luftheber, Schwammfilter, HMF

Für Aquascapes & Pflanzen:

→ Außenfilter + CO₂

Für Gesellschaftsbecken:

→ Innen- oder Außenfilter, abhängig von der Größe